Geschichte Opatija und Krk

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Opatija (deutsch: Sankt Jakobi)

Opatija liegt 18 km nordwestlich der Regionalhauptstadt Rijeka, etwa 90 km mit der Bahn von Triest und 82 km mit der Straße von Pula entfernt. Die Stadt liegt geografisch auf der istrischen Halbinsel, jedoch nicht im Landkreis Istrien. Der Ferienort liegt am Golf von Kvarner, einem Teil der Adriaküste, in einer geschützten Lage am Fuße des Učka-Massivs. Der Vojak-Gipfel erreicht eine Höhe von 1.401 m. Ab 2011 hatte die Stadt insgesamt 11.659 Einwohner, von denen 6.657 in der städtischen Siedlung lebten.

Die Stadt ist ein beliebter Sommer- und Winterurlaubsort mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 10 ° C im Winter und 32 ° C im Sommer. Opatija ist von wunderschönen Wäldern mit Lorbeer umgeben. Die gesamte Küste nördlich und südlich von Opatija ist felsig und malerisch und enthält mehrere kleinere Ferienorte.

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Geschichte

Zwischen 1422 und 1431 gründeten Benediktinermönche aus der friulanischen Abtei St. Peter in Rosazzo das kleine Kloster Abbazia San Giacomo al palo („Abtei Sankt Jakob am Stöckchen“). Daher auch der Deutsche Name Sankt Jacobi, der heute aber in Vergessenheit geraten ist. Anders der italienische Name Abbazia oder der kroatische Name Opatija (beides bedeutet „Abtei“ und weist auf diese Wurzeln hin). Zu Beginn der 1840er-Jahre kaufte der Holz- und Weizenhändler Iginio Scarpa (1794–1866) aus Rijeka das Terrain rund um das Abteigebäude.

Während unter österreichischer Herrschaft erfolgte ein beispielloser Aufschwung von Opatija.

Dieser besonders unter der Südbahngesellschaft und deren Direktor Friedrich Julius Schüler, der auch den Semmering bei Wien zum internationalen Kurort ausbaute. Durch Schülererfolgte auch die Verlagerung der Interessen vom reinen Hotelbetrieb nach dem Vorbild damals mondäner Namen , wie Monte Carlo, Menton, Nizza oder Cannes hin zu einem Kurort mit medizinischen Angeboten. So stieg Opatija unter Österreich zum Weltkurort auf. Schüler, der zuerst einen reinen Hotelbetrieb geplant hatte, entschied sich nach Besprechungen mit den Ärzten Julius Glax, Max Joseph Oertel und Theodor Billroth, die im Oktober 1885 in Opatija stattfanden, für die Schaffung eines Kurorts mit entsprechenden kostenintensiven medizinischen Einrichtungen.[3] Julius Glax wurde im Oktober 1887 zum „dirigierenden Arzt der Kuranstalten der k. k. privilegierten Südbahn-Gesellschaft“ und sollte über 30 Jahre lang den Aufstieg Abbazias zum Weltkurort entscheidend mitgestalten.

Von Anfang an unterstützte die Wiener Prominenz aus Politik und Wirtschaft diese Entwicklung. Durch kaiserliches Dekret vom 4. März 1889 wurde Opatija zum ersten heilklimatischen Kurort an der österreichischen Adriaküste erhoben. Gäste waren unter anderem: Kaiser Franz Joseph I., der deutsche Kaiser Wilhelm II, Kaiserin Elisabeth von Österreich, die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria, König Carol I. und Königin Elisabeth von Rumänien, Georg I. von Griechenland, Albert von Sachsen, Wilhelm IV. von Luxemburg, Nikolaus von Montenegro sowie das österreichisch-ungarische Kronprinzenpaar Rudolf und Stephanie.

Nach 1918 kam Opatija von Österreich-Ungarn zu Italiens und nach 1945 zu Jugoslawien was einen Niedergang bedeutete. Seit der Mitte der 1990er Jahre ist wieder ein deutlicher Aufschwung zu bemerken, was sich an der Grundstücksnachfrage den Grundstückspreisen und der Ansiedlung von Prominenten manifestiert.
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KrK

Gegenüber der Opatija Riviera liegt die größte kroatische Insel Krk. Krk ist die bevölkerungsreichste Insel der Adria mit mehreren Städten und Dörfern. Die Insel ist als ausgezeichnetes Touristenziel bekannt, das durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.
Es ist bekannt für die Städte Krk, Baška, Malinska, Njivice ... einige Touristen bevorzugen unbewohnte Gebiete der Insel und genießen die wunderschöne mediterrane Vegetation und die saubere Adria. Auf der Insel Krk gibt es auch den großen und berühmten Yachthafen Punat.